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ran an die arbeit

so nun bin ich endgültig wieder im leben angekommen. ferien raus, arbeit rein, ab heute bin ich offiziell ein lektor für medizinische fachartkel, in deutsch und in englisch. super. medizin???? naja. es ist völlig anders als philosophische  artkel zu editieren. und auch das ist nicht meine lieblingsbeschäfitgung. aber gut wirds's bezahlt, also mach ich's. ansonsten hat sich das wetter wieder eingedeutscht, grau um 17 grad. ich will heim nach amerika.

seit ich wieder in europa bin und ein bisschen fauler sein kann, träume ich wieder sehr viel und sehr seltsames zeug zum teil. als hätte ich irgendwo in meinem unterbewusstsein eine lange warteschleife gehabt, die nun auf ihre abarbeitung wartet.

unglaublich wie faul ich hier sein kann. und das beste ist, ich muss nicht unterrichten. lesen muss ich sehr viel, und jetzt noch diese medizinischen artikel. aber trotzdem. ich kann die ganze arbeit von  zu hause aus machen und ich muss hier nicht weg. ich bin immer noch in meinem schlafanzug und verdiene trotzdem schönes geld. yay... 

 für heute habe meine artikel arbeit schon getan und nun geht es ans lesen. und wer liebt das nicht.  

auf meiner momentanen leseliste: bibel, gefährliche liebschaften, der geisterseher, the rise and fall of  the soul, the jews, the germans, and modernity, anton reiser. habe ich irgendwas vergessen?? bestimmt. egal.

musik: sequentia. hildegard von bingen.  

1 Kommentar 3.6.09 13:09, kommentieren



Jaja die Schwiegermama

Die mutter von meinem freund nervt. immer war sie so lustig und seit einiger zeit ist sie einfach nur eine totale miesmuschel. grrrr.... alles ist furchtbar und alles muss auch schlecht gemacht werden. ich will nicht..... kann die nicht weg? und mein freund die memme, gibt ihr nur so'n halbstarkes paroli. neineneinienienienneinneinneinnein....

 

ich bin zu selten allein hier. in deutschland bin ich ja immer nur zu besuch. ich habe kaum privatsphäre. ständig will jemand besucht werden, ständig ist irgendwas. dabei will ich immer nur nach innen. denn zwischendurch bin ich immer wieder leer innen. das war nicht so. und ich dass ich einfach nur zu mir kommen muss, um wieder voller licht zu sein. ich will die verbindung nach oben wieder spüren.

 

 

4.6.09 22:34, kommentieren

Die Oma

Wie immer regiert meine Oma die ganze Familie. Heut mehr denn je. Sie ist halt auch diesmal nicht gestorben. Dabei dachte meine ganze Familie, außer mir, sie läge mal wieder im Sterben. Da sie sich bisher aus jeder Agonie wieder erholt hat, bin ich auch diesmal davon ausgegangen, dass sie es auch diesmal tun wird. Und das tat sie auch.  Allerdings, hat sie einen Teil ihres Erinnerungsvermögens eingebüßt. Sie weiß manches einfach nicht mehr. Zum Beispiel kann sie sich nicht merken, dass ich gerade aus Amerika zu Besuch in Deutschland bin. Theoretisch könnte ich jetzt jeden Tag dahin gehen und mir mein Sommer-Begrüßungsgeld abholen. Aber wer tut das schon. Jeden Tag ein Hunni... wie lustig. Aber wie gesagt, alles dreht sich immer noch um Omi, denn Omi will partout nicht aus ihrer Wohnung ausziehen. Sie soll ja nicht mal ins Heim. Wir wollen, dass sie in eine schöne seniorengerechte Wohnung zieht. Wo jemand direkt zur Stelle ist, was etwas sein sollte. Und irgendwann wird mal wieder was sein. Sie erpresst dann die ganze Familie und behauptet, wir wollten sie einfach nur entsorgen und loswerden. Und meine ganze Familie unterwirft sich mit größtem Enthusiasmus dem Diktat. Als hätte sie sich alle ihr Leben lang darauf vorbeiretet und nun könnten sie ihr Sklaven-Dasein ausleben. Dabei würde ihr diese neue schöne Wohnung einfach nur helfen. Und manchmal ist das einfach so, dass man zu seinem Glück gezwungen werden muss, weil man es nicht sofort erkennt. Ich habe einfach die Sorge, dass meine Familie meine Oma allen Ernstes zu Tode streichelt.

1 Kommentar 5.6.09 12:20, kommentieren

 

Es ist als stünde uns, oder mir, etwas bevor. Etwas Großes, das ich momentan nicht fassen kann. Danach wird es einen Wandel geben. Als würden wir, als Menschheit, als Ganzes, eine Mauer durchbrechen, die uns so lange umgeben hat, dass wir nicht mehr wussten, dass es sie gab. Wir werden an frische Luft kommen. Zumindest die von uns, die sich trauen werden, über die Ruinen dieser Mauer zu steigen und in die anderen, neue Welt zu steigen. Frische Luft, volle Lungen, klare Luft. Es wird nicht viele von uns da draußen geben, aber doch genug um sich nicht einsam und allein zu fühlen. Und was mich wundert, ist, dass ich all die anderen da draußen plötzlich sehen kann. Ich sah sie noch nie. Und nun sind sie da. Und sie waren es schon immer. Ich war nur noch nicht in der Lage sie zu sehen. Ich bin in meiner Welt.

23.6.09 10:16, kommentieren

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