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der Teufel an der Wand lauert manchmal auf der strasse

ich bin noch nicht bereit fuers naechste semester. einfach ueberhaupt nicht. deswegen meide ich einfach die uni und den gesamten campus. ich dem teufel, meinem chef, einfach nicht begegnen. doch wie mache ich das? scheinbar ist der mann ueberall, auch dort wo er gar nicht sein sollte. seit ich wieder hier bin traf ich hin schon in "meinem" kleinen kino, in dem vorort in dem ICH wohne, nicht er, und vorhin auf dem weg zu meinem lieblingseisladen locopops.

mein boss ist irre. er ist hyperaktiv und ich nicht. sein gehirn rotiert im siebten gang, waehrend meines immer noch den zweiten sucht. neben ihm werde ich sogar noch langsamer, ich fuehle meine geistige und koerperliche entspanntheit, die in seiner gegenwart jedoch zu traegheit wird und dadurch negativ konnotiert wird.

locopops hat alles wieder wett gemacht. ich habe zwei mal zugeschlagen, dabei fahre ich am wochenende auf eine karibikkreuzfahrt und wollte zumindest eine bikinifigur vortaeuschen. gurke-wassermelone und ananas-salbei... die welt stand still... eis am stiel reloaded ... god bless america. it made my day... es war auf jeden fall die kroenung des tages... ananas salbei... aus frischen fruchten gemacht... ein traum.

das geilste ueberhaupt: heute rief mich mein persoenlicher karibik-kreuzfahrt-planner an! jawoll! ich habe einen persoenlichen karibik-kreuzfahrt-planner. ohne dass ich davon wusste, existierte der gute Julian so dahin und waehlte n monat lang fleissig meine nummer. endlich ging ich dran und er konnte mich berauschen. ich bin fasziniert. endlich darf ich mich wie eine tussi fuehlen. ich liebe es. trotz des teufels umme ecke, ist das leben mit julian und locopops einfach nur pink! 

 

1 Kommentar 29.7.08 00:14, kommentieren



der tag begann mittelpraechtig: mit einer migraene. um fuenf uhr morgens wachte ich auf, weil ein unsichtbares maennchen sich einen weg durch meine schaedeldecke gebohrt hat. autsch... ich nahm ein paar mittelchen, danach war das maennchen und die schmerzen weg, aber ich war einfach nur traege. der ganze tag war einfach nur der falsche film. ich habe einem prof beim umzug geholfen. Prof x von buero a ins buero b. draussen gluehte alles vor hitze und drinnen erlebte ich ein echtes schwitzerama.... wieso lag ich eigentlich nicht am pool?

zudem ist unser personal in zwei lager geteilt. das eine lager hasst das andere und umgekehrt. ich bin eine der wenigen personen, die in beiden akzeptiert wird, auch wenn meine sympathien eindeutig bei einem liegen. diese allgemein entgegen gebrachte sympathie schmeichelt mir sehr, positioniert mich aber einfach zwischen zwei stuehlen. verdammt unbequem der sitz. ich habe dann stets das gefuhl mit zwei feuerbaellen zu jonglieren ohne es richtig zu koennen. ich hasse es mit arbeitskollegen immer befreundet sein zu muessen. wieso reicht eine arbeits-bekanntschaft und freundlichkeit nicht aus? man kann doch nicht mit jedem freund sein. es muss doch auch reichen, freundlich zu sein. verkehrte welt. die amis um mich herum wollen freundschaft und ich belanglose freundlichkeit.... die stereotypen gingen doch anders.

 doch nun die entschaedigung: bei mir its es gerade 17.54, die sonne ist ein bisschen sanfter... ab an den pool... arschbomben proben und fuer die bikinifigur schwimmen!

 

 

1 Kommentar 29.7.08 23:25, kommentieren

ein gewitter reinigt...

jedesmal wenn ich von meinem besuch in deutschland wieder hierhin kommen, denke ich die ersten tage, ich sei im urlaub. gestern war wieder so ein tag. hitze sonne pool abends essen gehen... toll...

heute gewittert es schon den halben tag, hitze gewitter, gott sei dank. es ist so drueckend und schwuel draussen. doch obwohl ein gewitter meistens nur gutes bringt, haben viele angst davor. meinem arbeitsplatz wuerde ein gewitter auch gut tun. die leute  sind oft passiv aggressiv, haben irgendwelche issues miteinander, wobei ich denken dass sie sie mit sich selbst haben. niemand traut sich das anzusprechen also dumpfen all vor sich hin und ich sitzt immer noch zwischen zwei stuehlen und krieg langsam krampfadern am arsch.

auch wenn ein reinigendes gewitter gut tut, traue ich mich gar nicht darum zu bitten. you never know what you wish for und das gilt. am ende koennte ich die leidtragende sein und auf keinem der stuehle mehr sitzen. wer will das denn schon. dann lieber gleich zwei. oder wie.

los gewitter.... 

 

 

30.7.08 19:54, kommentieren

currently reading: jenny erpenbeck "heimsuchung"

currently listening: frankie boy "fly me to the moon" 

30.7.08 19:55, kommentieren

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