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kein Job fuer Kater

hmmm.... heute kam eine Email aus Atlanta. Kein Job fuer meinen Mann. Dabei ist das Bewerbungsgespraech so gut gelaufen. Er ist ein Nachrueckkanditat. Ehrlich? Steckt's euch in den Arsch... Ach schade... Das waere so eine gute Stelle geworden. Aber es ist was es ist und man weiss manchmal erst spaeter wofuer es gut war. Ich weiss, es klingst seltsam, aber vielleicht entspannt er sich ein bisschen. Jede Entscheidung ist gut. Dann kann man weitermachen. Oder ueberlegen wie man weitermacht. Ich wuerde gerne wissen, welche Bratze sie stattdessen genommen haben. ich bin so gespannt auf die zukunft, wie es weiter geht und wo wir landen. ich hoffe kai entspannt sich ein bisschen.

 Der grosse Plan fuer morgen... eggs benedict.

1 Kommentar 22.1.11 02:06, kommentieren

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mniam mniam

Rauke mit Sesamoel mischen. Basilikum, Petersilie, Salbei, alle Kraeuter frischen, hacken und dazu geben. Alles gut vermengen und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer wuerzen.

Pilze in Scheiben schreiben und in Traubenoel anduensten. Sojasauce dazugeben und nach Geschmack wuerzen. Gorgonzola dazu geben. 

 Gnocchis kochen und mit Pesto vermischen.

 Servieren: Eine Schicht Raukesalat legen. Darauf eine Schicht Pilze. Darauf die Gnocchis. Mit Pinienkernen und frischem Parmesan garnieren.

Mit einem Spaetburgunder geniessen. 

1 Kommentar 22.1.11 01:58, kommentieren

Ein Monat...

Heute vor einem Monat habe ich geheiratet. Der honeymoon ist somit dann endgueltig vorbei. Zur Feier des Tages gab es Waldpilzsuppe... hmmm...

1 Kommentar 20.1.11 20:14, kommentieren

ich bin wieder hier... in meinem revier.. war nie wirklich weg... hab mich nur versteckt...

ach herrgott, wie lange ich nicht mehr hier war. wie immer, neues jahr, neue vorsaetze: regelmaessigkeit, durchhaltevermoegen, disziplin, und mehr zeit fuer mich. zumindest das letzte sollte klappen. muss klappen. das wird sich nur gut auf meinen blutdruck auswirken.

was man nicht alles tut, um nicht an seiner dissertation zu arbeiten, selbst alte blogs wieder aufnehmen. 

ich glaube nicht, dass es sinn macht, die fehlenden monate zu fuellen. wichtig ist doch jetzt oder? jetzt, bin ich gluecklich. gluecklich und zufrieden. wann ist man das schon. und wer ist das schon. nicht gerade die leichteste uebung. es ist sonntag. ich liebe sonntage. ich versuche sonntags immer etwas besonderes zu machen, etwas wofuer ich in der woche keine zeit habe. wie sticken, oder kuchen backen, ins kino. heute steht black swan auf dem programm und ein ausgiebiges mittagessen, dass ich gleich in den ofen schmeissen muss. ich weiss, dass es altbacken klingt. aber es tut mir gut in der kueche zu stehen und zu arbeiten. es bringt mich wieder zurueck ins wahre leben, weg von der abstrakten welt meiner arbeit. frueher waren es immer nur phasen: ich wollte etwas handfestes tun, im Garten zum Beispiel, oder etwas brauchbares stricken, oder so. Und dann ist es wieder vorbei gegangen und ich habe es vergessen und bin in meine abstrakte literaturwelt abgetaucht. und schnell war die reale welt vergessen und ich in meinen buechern verloren. aber jetzt ist es keine phase mehr, es ist immer da. das gefuehl weg von der arbeitswelt des 21.jahrhunderts weg zu muessen. etwas tun zu muessen, das einen greifbaren wert und nutzen hat. denn wie wichtig sind meine artikel und buecher wirklich nicht wahr? auch wenn sie schoen sind. aber ein umgebuddelter gemuesegarten, ein kuchen, eine selbstgemachte marmelade aus fruechten aus dem eigenen garten... ich moechte weg in die masurische wildnis... und dort... ja genau... was dort? was dann? ich bin eine hochgradig intellektuelle akademikerin. was dann? das fleisch fuer mein mittagsessen eigens schiessen...?  

1 Kommentar 16.1.11 18:53, kommentieren

fruehling ist immer besser. ich weiss, der fruehling ist noch nicht da, aber das fruehlingssemester.  bei gleicher arbeit, geht alles leichter. spring is in the air.... und das obwohl ich noch die ueberreste des winters kuriere. sprunggelenk verstaucht. schiene noch dran, genauso die blauen flecke, die mittlerweile schwarz sind. naechste woche soll's noch mal etwas kuehler werden, aber ansonsten geht es dem fruehling entgegen.

durch das kaputte bein habe ich zeit gehabt, olympia zu schauen. viel olympia. je aelter ich werde, desto wenige lasse ich mich vom olympischen geist anstecken. schade.

gleich gehe ich ins kino: shutter island. etwas zum gruseln. ich freu mich schon.  

1 Kommentar 27.2.10 02:33, kommentieren

 

Es ist als stünde uns, oder mir, etwas bevor. Etwas Großes, das ich momentan nicht fassen kann. Danach wird es einen Wandel geben. Als würden wir, als Menschheit, als Ganzes, eine Mauer durchbrechen, die uns so lange umgeben hat, dass wir nicht mehr wussten, dass es sie gab. Wir werden an frische Luft kommen. Zumindest die von uns, die sich trauen werden, über die Ruinen dieser Mauer zu steigen und in die anderen, neue Welt zu steigen. Frische Luft, volle Lungen, klare Luft. Es wird nicht viele von uns da draußen geben, aber doch genug um sich nicht einsam und allein zu fühlen. Und was mich wundert, ist, dass ich all die anderen da draußen plötzlich sehen kann. Ich sah sie noch nie. Und nun sind sie da. Und sie waren es schon immer. Ich war nur noch nicht in der Lage sie zu sehen. Ich bin in meiner Welt.

23.6.09 10:16, kommentieren

Die Oma

Wie immer regiert meine Oma die ganze Familie. Heut mehr denn je. Sie ist halt auch diesmal nicht gestorben. Dabei dachte meine ganze Familie, außer mir, sie läge mal wieder im Sterben. Da sie sich bisher aus jeder Agonie wieder erholt hat, bin ich auch diesmal davon ausgegangen, dass sie es auch diesmal tun wird. Und das tat sie auch.  Allerdings, hat sie einen Teil ihres Erinnerungsvermögens eingebüßt. Sie weiß manches einfach nicht mehr. Zum Beispiel kann sie sich nicht merken, dass ich gerade aus Amerika zu Besuch in Deutschland bin. Theoretisch könnte ich jetzt jeden Tag dahin gehen und mir mein Sommer-Begrüßungsgeld abholen. Aber wer tut das schon. Jeden Tag ein Hunni... wie lustig. Aber wie gesagt, alles dreht sich immer noch um Omi, denn Omi will partout nicht aus ihrer Wohnung ausziehen. Sie soll ja nicht mal ins Heim. Wir wollen, dass sie in eine schöne seniorengerechte Wohnung zieht. Wo jemand direkt zur Stelle ist, was etwas sein sollte. Und irgendwann wird mal wieder was sein. Sie erpresst dann die ganze Familie und behauptet, wir wollten sie einfach nur entsorgen und loswerden. Und meine ganze Familie unterwirft sich mit größtem Enthusiasmus dem Diktat. Als hätte sie sich alle ihr Leben lang darauf vorbeiretet und nun könnten sie ihr Sklaven-Dasein ausleben. Dabei würde ihr diese neue schöne Wohnung einfach nur helfen. Und manchmal ist das einfach so, dass man zu seinem Glück gezwungen werden muss, weil man es nicht sofort erkennt. Ich habe einfach die Sorge, dass meine Familie meine Oma allen Ernstes zu Tode streichelt.

1 Kommentar 5.6.09 12:20, kommentieren

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